Freitag, 27.03.2026

Die AfD hat laut Bundestagspräsidium im Jahr 2025 mehrere Großspenden bekommen. Lobby Control schreibt zum Hauptstrohmann:
„Ein Blick auf die Top-Spender zeigt, dass die höchsten Spenden keineswegs nur von Unternehmen kommen, sondern auch von natürlichen Personen. Bemerkenswert dabei: Die höchste Spende 2025 ist eine mutmaßliche Strohmannspende, die laut österreichischen Geldwäschebehörden eigentlich vom deutsch-schweizerischen Milliardär Henning Conle stammen soll. Conle taucht seit Jahren immer wieder als Finanzier im Umfeld der AfD auf, oft mit teils sogar illegalen Verschleierungskonstrukten. Die mutmaßliche Strohmann-Spende von 2025 wurde deshalb von der Bundestagsverwaltung eingezogen.“
Die nächstgrößere Spende stammt von Prof. Dr. Winfried Alexander Stöcker, wohnhaft Am Sonnenberg 9 in 23627 Groß Grönau: 1.500.000 Euro am 21.01.2025, 50.000 Euro am 09.12.2025 und ca. 58.750 Euro am 25.02.2025. Wobei letzteres eine Postwurfaktion war, die von der Bundestagsverwaltung nachträglich lediglich als Meinungsäußerung gewertet wurde.
Am 23.01.2025 spendete Horst Jan Winter aus der Friedrichstraße 7 in 99444 Blankenhain 999.990 Euro an die Nazipartei. Der Mann ist Aufsichtsrat des Thüringer Büromaterialhändlers Böttcher AG und hat die Spende von Udo Böttcher persönlich bekommen. Angeblich „aus tiefer Dankbarkeit dafür, dass Herr Horst Jan Winter seit vielen Jahren auch in schwersten Zeiten stets zu mir stand, habe ich in der Vergangenheit auch ihn in erheblichem Maße finanziell unterstützt“. Nämlich mit zwei Millionen, von denen der Naziaufsichtsrat eine Million an die AfD weiterspendete. Diese Spende wurde bisher nicht als Strohmannspende gewertet.
Laurenz Herting aus dem Seevenweg 61 in 21266 Jesteburg spendete 150.000 Euro am 19.02.2025. Herting ist Namensgeber der „Laurenz Herting Stiftung“, welche Krebs-, MS- und COPD-Forschung fördert. Weitere 50.000 Euro spendete am 08.07.2025 Daniela End aus dem Borweg 126 a in 32544 Bad Oeynhausen, von wo sie ihre Firma „R.D.E. Immobilien“ betreibt.
Die erste AfD-Großspende für 2026 über 50.000 Euro kam der baden-württembergischen Firma Vakuum-Härtetechnik Schwer GmbH & Co. KG aus Sunthausen. Der Schwarzwälder Bote schreibt:
„Gönner ist dabei die Vakuum-Härtetechnik Schwer GmbH & Co. KG in Tuningen. Ihr Geschäftsführer Hanspeter Schwer macht keinen Hehl daraus, dass er die Partei finanziell unterstützt. Der heutige AfD-Spitzenkandidat in Baden-Württemberg, Markus Frohnmaier, stattete der Firma mit 35 Mitarbeitern vor rund einem Jahr einen Besuch ab. Mit dabei waren der Landtagskandidat Martin Rothweiler und der ehemalige Bundestagskandidat Sebastian van Ryt, die beide zudem im Gemeinderat von Villingen-Schwenningen sitzen.“
Ein angebliches Vermächtnis im Wert von 700.000 Euro von Wolfgang Karl Quader aus Ungarn im Rechenschaftsbericht der AfD entpuppte sich als Falschinfo. Die Spende war war gar nicht für die Nazipartei, weswegen ihr nun eine Millionenstrafe droht. Das wäre aber kein Problem, denn das Vermögen der AfD beträgt insgesamt mehr als 40 Millionen Euro.